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Tipps, um die Wasserpest nachhaltig zu bekämpfen und zu vernichten

Tipps, um die Wasserpest zu vernichten

Tipps, um die Wasserpest zu vernichten  

In den letzten Jahren hat sich die Wasserpest zunehmend in heimischen Gewässern und Gartenteichen angesiedelt. Zwar wird die Wasserpest von einigen auch bewusst als Pflanze für das eigene Gartengewässer genutzt, in aller Regel ist sie jedoch vor allem ein Ärgernis. Wer sich ein wenig Mühe macht und einige Tipps beherzigt, der kann der unliebsamen Pflanze zu Leibe rücken und die Wasserpest vernichten. So können Sie ihren Gartenteich das ganze Jahr genießen, dafür bieten wir Ihnen auch Tipps zur Teichpflege bei jeder Jahreszeit.

Was ist die Wasserpest?

Bei der Wasserpest handelt es sich um eine Pflanzengattung der sogenannten Froschbissgewächse. Die Wasserpest schlägt ihre Wurzeln am Gewässergrund und erreicht je nach Art eine Länge von bis zu drei Metern. Zu den in Europa vorkommenden Arten zählen neben der Kanadischen Wasserpest die Schmalblättrige Wasserpest sowie die Argentinische Wasserpest. Alle Arten dieser Gattung haben eines gemeinsam: unter warmen Bedingungen können sie sich binnen kürzester Zeit in nährstoffreichen sowie ruhigen Gewässern rasant ausbreiten. Die Wasserpest zu vernichten, ist infolge der rasanten Ausbreitung anschließend meist eine mühevolle Aufgabe.

Dabei stammt die Wasserpest ursprünglich gar nicht aus Europa, sondern aus Nordamerika. Ihre Verbreitung hierzulande wurde durch zwei Faktoren begünstigt. Einerseits wurde die Verschleppung der Pflanze nach Europa durch Wasservögel sowie den zunehmenden Schiffsverkehr vorangetrieben. Andererseits wurde die Wasserpest teilweise gezielt ausgesetzt. Aufgrund dessen zählt sie heutzutage fast in jedem stehenden Gewässer zu den überwiegend vorherrschenden Pflanzen.

Wie entsteht die Wasserpest?

Wie der Name bereits vermuten lässt, kann die Wasserpest schnell zu einem unschönen Störfaktor im heimischen Teich werden. Sobald sie sich ausgebreitet hat, ist es schwer, die Wasserpest zu vernichten. Dies ist in erster Linie der Art und Weise geschuldet, wie sich die Pflanze vermehrt. Bricht einer der vielen Stängel einer Pflanze ab, entwickelt sich dieses Teilchen sofort zu einer eigenständigen Pflanze. Auf diese Weise ist es der Wasserpest möglich, sich unter günstigen Bedingungen innerhalb weniger Tage rasant zu vermehren. Sofern sie sich erstmal in einem Gewässer breit gemacht hat, kann es mitunter nervenzehrend sein, die Wasserpest zu vernichten.

Wie bekämpft man die Wasserpest?

Ist die Wasserpest erst einmal im Teich ansässig geworden, ist es eine mühevolle Aufgabe, sie wieder loszuwerden. Um die Wasserpest zu vernichten, gibt es dennoch einige Möglichkeiten. Einerseits besteht die Möglichkeit, die chemische Keule auszupacken, um der Wasserpest Herr zu werden. Etwaige chemische Mittel sind jedoch grundsätzlich nur in Ausnahmefällen zu empfehlen. Chemische Produkte helfen zwar dabei die Wasserpest zu vernichten, jedoch können sie auch anderen Pflanzenarten sowie mögliche Tiere im Gartenteich ebenfalls gefährden.

Stattdessen empfiehlt es sich, die Wasserpest zu vernichten, indem auf eine Kombination aus Handarbeit und cleverer Planung gesetzt wird. Hat sich die Wasserpest bereits im Teich verbreitet, so sollte sie zunächst mit einer Krautharke entfernt werden. Da dabei kleinere Fragmente der Pflanze abbrechen können, besteht die Gefahr, dass sich die Wasserpest innerhalb weniger Tage erneut ausbreitet. Aus diesem Grund sollte auch die Temperatur sowie die Sonneneinstrahlung im Teich reguliert werden. Dies ist ohnehin ein wichtiger Aspekt der Teichpflege im Sommer. Auch hierfür finden sich unterschiedliche Möglichkeiten, die dazu beitragen können, die Wasserpest zu vernichten.

So können einerseits hoch wachsende Hölzer um den Teich herum gepflanzt werden. Diese sorgen dafür, dass nur wenig Sonnenstrahlen das Wasser erreichen und die Temperatur im Teich daraufhin sinkt. Somit werden optimale Bedingungen für das Wachstum der Wasserpest verhindert. Auch sollten Pflanztöpfe aus dunklem Kunststoff sowie dunkle Teichfolien vermieden werden. Diese ziehen die Wärme ebenfalls an und speichern diese sogar. Stattdessen empfehlen sich helle Folien sowie Pflanztöpfe aus Holz. Decken Sie die dunkle Teichfolie beispielsweise mit passendem Teichvlies ab. So vermeiden Sie nicht nur die Wasserpest, sondern schützen auch die Teichfolie.

Wie kann man der Wasserpest vorbeugen?

Ein wichtiger Faktor, der die Ausbreitung der Wasserpest begünstigt, ist eine warme Umgebung. Je größer der eigene Gartenteich ist, desto langsamer erwärmt sich das Wasser durch die einfallende Sonne. Darüber hinaus sorgt ein großflächiger Teich dafür, dass ein biologisches Gleichgewicht zwischen den jeweiligen Pflanzen erreicht wird. Auf diese Weise fällt es Algen oder unerwünschten Pflanzen wie der Wasserpest schwer, sich im Teich zu verbreiten. Sofern Sie noch mit der Planung Ihres neuen Teiches beschäftigt sind, sollten Sie diesen nach Möglichkeit etwas größer gestalten. Auf diese Weise ermöglichen sie ein ausgeglichenes Pflanzenwachstum und müssen sich später weniger Gedanken darüber machen, wie Sie die Wasserpest vernichten.

Ein weiterer Aspekt, der das Wachstum von unerwünschten Pflanzen im Gartenteich fördert, sind laubabwerfende Bäume. Fällt das Laub im Herbst in den Teich, trägt dies zu einer erhöhten Anreicherung von Nährstoffen bei, die ihrerseits das Wachstum von Algen oder der Wasserpest begünstigen. Legen Sie den Teich daher vorzugsweise so an, dass möglichst wenig Laub ins Wasser fällt. Sollte dies nicht möglich sein, schützt ein Teichnetz vor herabfallendem Laub.

Ähnlich wie Laub liefert auch Blumenerde reichlich Nährstoffe. Viele Gärtner begehen an dieser Stelle einen schwerwiegenden Fehler und stehen später vor der Aufgabe, die Wasserpest vernichten zu müssen. Der Grund hierfür findet sich ebenfalls in den enthaltenen Nährstoffen von Blumenerde. Wird diese genutzt, um Pflanzen im Teich anzupflanzen, lösen sich die Nährstoffe und bilden im Wasser den idealen Nährboden für die Wasserpest. Aus diesem Grund sollten Sie darauf verzichten, im Teich mit Blumenerde zu arbeiten.

Fazit - die Wasserpest zu vernichten ist kein Leichtes

Die Wasserpest trägt ihren Namen zurecht. Aufgrund ihrer raschen Ausbreitung kann sie schnell zum Ärgernis werden. Wer jedoch einige Tipps beherzigt, der schafft es, die Wasserpest zu vernichten und sie aus dem heimischen Gartenteich zu verbannen. Zwar ist dies mit ein wenig Aufwand verbunden, jedoch lohnt sich die investierte Zeit. Wer die Prävention intensiv betreibt, muss sich später weniger Gedanken darüber machen, wie er die Wasserpest vernichten kann. 

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