Unsere Hotline: 036761 / 52018 kostenloser Versand in DE hochwertige Produkte langjährige Erfahrung über 150.000 zufriedene Kunden

Die besten Tipps zur jährlichen Teichpflege | Aquagart.de

Teichpflege zu jeder Jahreszeit: Die besten Tipps und Tricks

Ein Teich ist in jedem Garten ein toller Blickfang und dient zudem vielen Tier- und Pflanzenarten als Lebensraum. Wenn Sie Ihren Gartenteich in der warmen Jahreszeit in vollen Zügen genießen möchten, müssen Sie jedoch ganzjährig ausreichend Zeit und Sorgfalt in die Teichpflege investieren. Viele nützliche Tipps zur Teichpflege im Laufe der Jahreszeiten erhalten Sie in folgendem Ratgeber.

Teichpflege leicht gemacht: allgemeine Tipps für einen schönen Gartenteich

Bei der Teichpflege ist vorausschauendes Handeln besonders wichtig. Wenn Sie einen neuen Teich anlegen, sollten Sie bereits jetzt einige Punkte berücksichtigen, um den Arbeitsaufwand bei der Teichpflege so gering wie möglich zu halten. Achten Sie darauf, dass der Teich teilweise beschattet ist. Ansonsten riskieren Sie, dass sich der Teich im Sommer zu stark erwärmt. Außerdem sollte der Teich weder zu flach, noch zu klein sein. Denn: Je mehr Wasser in Ihrem Gartenteich enthalten ist, umso stabiler ist auch das ökologische Gleichgewicht. Experten empfehlen eine Mindestgröße von zehn Quadratmetern bei einem Meter Wassertiefe und 5.000 Litern Fassungsvermögen.

Die Pflege Ihres Gartenteiches sollte darauf ausgelegt sein, den Nährstoffgehalt des Teiches im Gleichgewicht zu halten. Insbesondere muss verhindert werden, dass zu viele Nährstoffe von außen in das Gewässer gelangen. In diesem Zusammenhang sollten Sie vor allem folgende Ratschläge berücksichtigen:

  1.  Lassen Sie die Ränder der Teichfolie ein paar Zentimeter über den Teich hinausragen und kaschieren Sie sie mit Steinen. So verhindern Sie, dass nährstoffreiche Gartenerde in den Teich gespült wird.
  2. Verwenden Sie für Ihre Teichpflanzen ausschließlich Teicherde, denn diese ist besonders nährstoffarm.
  3. Teichschnecken begrenzen das Algenwachstum auf natürliche Weise. Sie sollten daher ganzjährig einen festen Platz im Teich haben.
  4. Behalten Sie Unterwasserpflanzen das gesamte Jahr hindurch im Auge und dünnen Sie sie gegebenenfalls aus.
  5. Überprüfen Sie regelmäßig die Wasserqualität und den Nährstoffgehalt des Teiches und wirken Sie bei Bedarf entgegen – beispielsweise durch die Zugabe von Frischwasser.

Außerdem ist es ratsam, die Filteranlagen regelmäßig zu reinigen – vor allem dann, wenn Fische im Teich leben. Viele Filteranlagen sind mit Anzeigen ausgestattet, die Ihnen signalisieren, wann der Filter gereinigt werden muss bzw. das Filtervlies getauscht werden muss. Doch Vorsicht: Die Filterschwämme sollten stets nur per Hand ausgewrungen werden. So stellen Sie sicher, dass die hier lebenden Bakterien – die ein wichtiger Teil des Filtersystems sind – erhalten bleiben.

Der perfekte Start in die neue Saison: Teichpflege im Frühling 

Im Frühling, wenn die Temperaturen zunehmend milder werden, ist es höchste Zeit, den Gartenteich auf die neue Saison vorzubereiten. Allerdings sollten Sie erst dann mit der Teichpflege beginnen, wenn die Wassertemperatur einen Wert von mindestens zehn bis zwölf Grad Celsius erreicht hat. Denn: Fische überwintern am Grund des Teiches. Erst mit steigenden Wassertemperaturen begeben sie sich in höhere Schichten, sodass die Verletzungsgefahr bei der Teichpflege nun nicht mehr so hoch ist. 

Beginnen Sie mit einer gründlichen Reinigung des Teiches. So wirken Sie einem Nährstoffüberschuss und einem zu intensiven Algenwachstum entgegen. Entfernen Sie herabgefallene Blätter und abgestorbene Pflanzenteile und schneiden Sie sämtliche Wasserpflanzen zurück. Außerdem ist nun der optimale Zeitpunkt für das Einsetzen neuer Teichpflanzen. Verzichten Sie jedoch auf eine zu üppige Bepflanzung: Etwa 35 Prozent der Wasseroberfläche sollten frei bleiben. Ab einer Wassertemperatur von zwölf Grad Celsius dürfen auch die Teichbewohner wieder gefüttert werden. Sie haben sich im Winter vom Schlamm ernährt, der sich am Teichboden angesammelt hat. Bevorzugen Sie jedoch leicht verdauliches Fischfutter, denn solange das Wasser noch sehr kalt ist, können die Fische das Futter nur unzureichend verdauen. 

Des Weiteren ist es empfehlenswert, die Teichfolie im Frühling auf Löcher und Risse zu kontrollieren und sicherzustellen, dass die Teichtechnik einwandfrei funktioniert.

Für die schönste Zeit des Jahres: Teichpflege im Sommer 

Wenn der Frühling langsam in den Sommer übergeht, erwärmt sich auch das Teichwasser und es bilden sich immer mehr Fadenalgen. Diese sollten Sie sorgfältig abfischen (beispielsweise mit einem Holzstab) und anschließend auf dem Kompost entsorgen. Nimmt das Algenwachstum Überhand, greifen Sie zu einem biologischen Algenvernichtungsmittel.

Auch abgestorbene Pflanzenteile, Blätter und Federn müssen in regelmäßigen Abständen entfernt werden. Denn: Das Risiko, dass das Gewässer kippt und zu einer braunen, stinkenden Brühe wird, ist im Sommer am höchsten. Es ist also ratsam, die Wasserqualität regelmäßig zu überprüfen. Behalten Sie auch den Wasserstand im Blick: Bei hohen Temperaturen verdunstet viel Wasser, sodass Sie regelmäßig Frischwasser nachfüllen sollten. Danach müssen Wasserqualität und Nährstoffgehalt erneut überprüft werden, denn jeder Eingriff in den Teich verändert das biologische Gleichgewicht.

Teichpflege im Herbst: so wird der Teich fit für den Winter

Den Garten im Herbst winterfest zu machen, ist besonders zeitintensiv. Wer bei der Teichpflege im Sommer sorgfältig vorgegangen ist, hat nun jedoch in der Regel weniger Arbeit. Ist Ihr Teich weniger als 80 Zentimeter tief, sollten Sie ihn vollständig entleeren und erst im Frühling neu befüllen. Für größere Gartenteiche gelten die folgenden Tipps. 

  1. Dünnen Sie vor dem ersten Frost die nah an der Wasseroberfläche befindliche Pflanzenmasse aus. Diese würde sonst absterben, auf den Teichboden sinken und den Nährstoffgehalt des Teiches in die Höhe treiben.
  2. Wer Seerosen hat, sollte aus dem gleichen Grund im Herbst vorsorglich alle gelben Blätter entfernen.
  3. Tragen Sie nur die oberste Schlammschicht mithilfe eines Schlammsaugers ab. Der übrige Schlamm dient Fischen als Nahrungsgrundlage. Wichtig: Den Schlamm für mehrere Tage am Ufer lagern, um kleinen Wassertieren die Rückkehr in den Teich zu ermöglichen. Anschließend kann sich der Teichschlamm als biologischer Dünger verwendet werden.
  4. Spätestens Mitte September den Teich mit einem Laubschutznetz abdecken: So verhindern Sie, dass der Teich durch herabfallendes Laub verschmutzt wird.


Experten empfehlen außerdem, die Teichpumpe zu entfernen, sobald die Wassertemperatur unter zehn Grad Celsius sinkt. Denn: Die Fische überwintern am Grund des Teiches, wo die Temperaturen normalerweise nicht unter vier Grad Celsius absinken. Eine Teichpumpe verursacht hingegen Verwirbelungen, das Wasser am Grund könnte also noch kälter werden und die Fische würden verenden. Damit die Fische nicht unter einer Eisdecke ersticken, sollten Sie außerdem einen Eisfreihalter anbringen. Dieser kann aus Styropor oder Holz bestehen und wird zentral im Teich positioniert. 

Und für die Teichpflanzen gilt: Einheimische Pflanzen (Wasserschwertlilien, Seerosen) können problemlos im Teich überwintern. Haben Sie exotische Pflanzen wie zum Beispiel Wasserhyazinthen oder Lotusblumen, sollten Sie diese jedoch in Wasserkübeln an einem eisfreien Ort aufbewahren. Gräser und Schilf werden im Herbst auf eine Länge von circa 20 Zentimetern über der Wasseroberfläche zurückgeschnitten.

Nicht zu vernachlässigen: die Teichpflege im Winter

Auch im Winter sollten Sie den Gartenteich nicht vollständig sich selbst überlassen. Leben in Ihrem Teich Fische, müssen Sie sicherstellen, dass der Teich nicht komplett zufriert. Wie bereits erwähnt, eignen sich Styroporplatten und große Holzstücke als Eisfreihalter. Alternativ können Sie den Teich auch mit Halmen von Schilf oder anderen Pflanzen aus der Flachwasserzone abdecken. Die Halme sind flexibel, bewegen sich und sorgen auf diese Weise zusätzlich für einen Luftaustausch.

Sollte der Teich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zufrieren, hacken Sie keinesfalls mit einer Axt ein Loch hinein. Die dabei entstehenden Druckwellen könnten für die Fische am Grund des Teiches tödlich enden. Schmelzen Sie stattdessen mithilfe von warmem Wasser ein Loch ins Eis und platzieren Sie anschließend erneuteinen oder mehrere Eisfreihalter. 

Praktische Hilfsmittel für die Teichpflege 

Einige Hilfsmittel sind für eine effektive Teichpflege unverzichtbar oder zumindest empfehlenswert. Hier ein Überblick: 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.