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Wildzaun aufbauen - Forst, Garten und Grundstück richtig geschützt

Wildzaun aufbauen - Forst, Garten und Grundstück richtig geschützt

Mit dem Verschwinden der natürlichen Fressfeinde von Reh, Hirsch und Co. wurden Förster, Gärtner und Grundstücksbesitzer vor neue Aufgaben gestellt. Das Wild sorgte nicht mehr nur in Waldgebieten dafür, dass heranwachsende Bäume eingingen, sondern bediente sich auch in Gärten und an Pflanzen auf dem Grundstück.

Da nicht alle eine Jagdlizenz haben und örtliche Jäger nur an einer Stelle sein können,bieten Wildzäune einen guten und wichtigen Schutz. Doch was ist das Besondere an einem Wildzaun? Welche Eigenschaften muss er erfüllen, um vor verschiedene Tierarten zu schützen? Schützt ein Wildzaun auch vor Wildschweinen und Wölfen? Worauf muss beim Wildzaun aufstellen geachtet werden?

Was ist ein Wildzaun?

Ein Wildzaun ist eine physische Barriere, welche Tiere davon abhält, ein eingezäuntes Gebiet zu erreichen. Auch zum Einzäunen eines Grundstücks oder zum Bau eines Gatters oder als Weidezaun für Nutztiere bietet der Wildzaun eine gute und sichere Lösung. Wildzäune bestehen aus einem Drahtgeflecht bzw. Knotengeflecht, welches in verschiedenen Größen und Eigenschaften auf Rolle gekauft werden kann.

Einen passenden Wildzaun auswählen

Bei der Auswahl des Wildzaunes sollte darauf geachtet werden, vor welchen Tieren ein Grundstück oder Forst geschützt werden soll. Bei großen Tieren mit guten Sprungeigenschaften sollte ein hohes Modell gewählt werden, während kleinere Weidetiere keine hohe Abgrenzung benötigen. Zum Schutz der Weide gegen aggressive Wölfe sollte eine zusätzliche elektronische Schutzmaßnahme installiert werden. Bei der Verwendung eines Wildzauns in einem Forst ist kein elektronischer Schutz vorgesehen.

Die Merkmale des Produktes finden sich in der Bezeichnung. Beim Produkt Weidezaun Drahtzaun Knotengeflecht 180/16/15 handelt es sich um einen Zaun in einer Höhe von 180 cm mit insgesamt 16 Maschen auf der Vertikalen, welche eine breite von 15 cm haben. Aus den Produkteigenschaften entnimmt man weitere Angaben dazu, in welcher Größe die Maschen von oben nach unten angeordnet sind. Wildzäune verfügen im unteren Bereich über engere Maschen, um auch Schutz vor kleineren Tieren zu bieten und eine größere Haltbarkeit gegen Durchbrüche zu gewährleisten.

Wie baue und verlege ich einen Wildzaun?

Der Aufbau eines Wildzaunes ist für die Verwendung im Forstgebiet sehr frei geregelt und bedarf keiner Genehmigung, sofern heranwachsende Bäume geschützt werden. Um einen sicheren Wildzaun aufzubauen, müssen die Pfosten auf die Höhe des Drahtgeflechtes abgestimmt sein. Die Pfosten sollten mindestens 50 cm länger ausfallen, als das Geflecht hoch ist, um tief genug in den Boden verankert werden zu können.

Für einen erfolgreichen Aufbau sollten zwei Personen zusammenarbeiten, die etwas handwerkliche Erfahrung und Geschick haben. Als Werkzeug wird ein schwerer Hammer und ein Gummischutz für die Z-Profil Pfosten oder eine passende Einschlaghilfe verwendet. Weiterhin benötigt man eine Wasserwaage und passende Schlüssel für das Justieren der Drahtspanner. Beim Aufbau wird die Verwendung von Schutzhandschuhen empfohlen.

Wie baut, man einen Wildzaun auf & wie wird ein Wildzaun verlegt?

1. Anfangs- und Endpfosten einschlagen und abstreben

Anfangs und Eckpfosten werden an den Ecken der Fläche eingeschlagen. Für den einfachen Aufbau empfiehlt sich eine Z-Profil Zaunramme. Die Pfosten sollten so grade wie möglich, im rechten Winkel eingeschlagen werden. Nach einigen Zentimetern wird dafür eine Wasserwaage angelegt, um grobe Abweichungen zu korrigieren. Die Pfosten sollten so tief wie möglich aber maximal so weit eingeschlagen werden, dass das Zaungeflecht noch in voller Höhe befestigt werden kann und eventuell Platz zum Abschluss mit Stacheldraht bleibt.

Wer den Wildzaun auf dem Grundstück verwenden möchte, kann die Eckpfosten zudem einbetonieren. Im Forst steht der Zaun nur einige Jahre und sollte deswegen ohne Beton aufgestellt werden. Für das Abstreben der Eckpfosten werden die passenden Eckverstrebungssets verwendet.

2. Aufbauhilfe spannen

Wie stelle ich den Weidezaun grade auf? Die einfache Lösung, ist es, einen Strick über die Länge zu spannen, über die sich der Zaun erstrecken soll. Anfangs- und Eckpfosten dienen als Befestigungspunkte. Entlang des gestrafften Strickes werden die Eckpfosten auf einer Seite eingeschlagen. Wer einen Strick knapp über dem Boden und einen auf der Hälfte der Pfosten spannt, hat bereits eine gute Hilfe für die Ausrichtung. Hängt das Seil durch, kann es an temporären Stützen befestigt werden (z.B. schmale Hölzer in geeigneter Größe).

3. Pfosten einschlagen und evtl. abstreben, Tore installieren

Das Einschlagen der Pfosten erfolgt nun wie bei den Anfangs- oder Eckpfosten. Um eine einheitliche Tiefe zu erzielen, können vor dem Einschlagen die Pfosten vermessen und auf der gewünschten Tiefe markiert werden. Der Abstand zwischen den Pfosten beträgt je nach Bedarf 2,5 bis 3,5 Meter. Wer gut plant, stellt einen Pfosten ca. alle 50 Meter auf, um die Wildzaunrollen für optimalen halt an den Pfosten überlappen zu können. Eventuelle Tore müssen jetzt installiert werden.

Bei sehr großen Zaunflächen genügt ein Draht zum Straffen oft nicht aus, um den optimalen Halt zu erzielen. Je nach Beschaffenheit des Bodens sorgen Längsstreben aller 3-5 Pfosten für zusätzlichen Halt. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn der Zaun extrem stabil sein soll, z.B. für den Schutz gegen bis zu 150 kg schweres Rotwild. Um den Zaun gut mit dem Erdreich zu verbinden, bieten die W-Profil Zaunanker den erforderlichen Schutz vor Wildschweinen. Lockere Erde muss eventuell verdichtet werden.

4. Wildzaun verlegen

Das Verlegen des Wildzauns Drahtgeflechtes erfolgt dank der modernen Z-Profile einfach durch Einhängen. Das Geflecht sollte zwischen den Pfosten nicht durchhängen. Ist eine Wildzaunrolle beendet, wird die neue Rolle am selben Pfosten eingehängt. Geht eine Rolle zwischen zwei Pfosten zur Neige, kann ein separater Pfosten eingeschlagen werden - sofern dies nicht bereits zu Anfang getan wurde.

Alternativ bieten die C-Ringklammern und eine Zaunringzange das Werkzeug für die Verbindung von zwei Rollen. Vor dem Einhängen des Zaunes werden die Drahtspanner in einheitlicher Höhe befestigt. Durch die einfache Art der Aufhängung kann dieser Schritt allerdings auch nach dem Einhängen vorgenommen werden.

5. Draht spannen und Wildzaun sichern

Das Ziehen der Drähte empfiehlt sich nach dem Einhängen des Wildzaunes, da dieser dann in das Geflecht gebunden werden kann. Dafür führt man den Draht abwechselnd durch die Innen- und Außenseite des Geflechtes. Die Drahtspanner und Drähte sind robust und können gegebenenfalls einfach nachgespannt werden. Wir empfehlen einen Draht am oberen Ende des Zaunes und einen Draht im unteren Drittel zu spannen. Ein Stacheldraht am oberen Ende bietet zusätzliche Sicherheit.

Alle Teile sind verzinkt und vor Rost geschützt, sodass sie auch mehrfach genutzt werden können. Für die Kombination der Wildzaunrollen mit separat zugekauften Holzpfosten dienen die Krampen als Befestigungsmaterial. Die höchste Haltbarkeit der Wildzäune wird mit den Z-Profil Pfeilern erreicht. Der Wildzaun wird nun mit den W-Profilen im Erdreich verankert und im Anschluss mit Krampen am Draht gesichert.

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