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Wie lege ich meinen Garten mittels Drainage trocken?

Nach einem Regenguss kann der Garten schnell zu einem See oder einer Sumpflandschaft werden, gerade dann, wenn Sie einen „schweren Boden“ besitzen. Das bedeutet, wenn Ihr Boden sehr lehm- oder tonhaltig ist können Pflanzenwurzeln oder Wasser diesen nur schwer durchdringen. Die feinkörnige Struktur des „schweren Bodens“ führt zu einer hohen Dichte, feste oder klebrige Erde und Klumpen entstehen. Da die grobe Körnung fehlt um Wasser abfließen zu lassen, staut es sich bei starkem Regenfall auf dem Rasen – Staunässe und Wasserpfützen treten hervor. Eine Drainage bietet jedoch eine wertvolle Abhilfe: Drainagen können den Gartenboden entwässern und so einer Versauerung des Bodens vorbeugen. Um Ihren Garten mit einer Drainage trockenzulegen muss diese ordnungsgemäß verlegt werden. In den folgenden Schritten zeigen wir Ihnen, wie Sie dafür vorgehen sollten.

Drainage richtig verlegen um Garten trockenzulegen

Haben Sie die Drainage beziehungsweise das Drainagerohr richtig verlegt, verhindern Sie Staunässe, Wasserpfützen und ein Versumpfen Ihres Gartenbodens. Darüber hinaus wird auch das Mauerwerk Ihres Hauses geschützt, denn dieses könnte durch das drückende Sickerwasser volllaufen. Dauerfeuchte und Schimmelbildung wären dann die Folge, die Sie sicher vermeiden möchten.

Das Prinzip beim Trockenlegen Ihres Gartens mit einer Drainage besteht darin, dass spezielle, perforierte oder gelochte Drainagerohre das Wasser aus Ihrem Boden aufnehmen und es anschließend in eine Sickergrube, Zisterne oder Kanal ableiten. Gegebenenfalls ist es an dieser Stelle mit den zuständigen Behörden abzusprechen, um sich entsprechende Genehmigungen einzuholen.

Schritt 1: Kanal für Drainage vorbereiten

Um Ihren Garten mit einer Drainage trockenzulegen müssen Sie zunächst einen Kanal vorbereiten, in dem die Drainage verlegt wird. Grund dafür ist, dass Matsch Ihre Drainagerohre verstopfen würde, wenn Sie diese einfach im Erdboden verlegen würden. Um die Drainage zum Trockenlegen Ihres Gartens richtig zu verlegen müssen Sie einen 60 bis 80 cm tiefen Graben ausheben, der mindestens 50 cm von Ihrem Gebäude entfernt liegen sollte. Diesen Schritt können Sie mit einem Spaten erledigen oder schneller mit einem Mini-Bagger. Anschließend legen Sie den Boden des Kanals mit Filtervlies aus und füllen zehn bis 15 cm Sickerkies darauf. Das Filtervlies muss weit über den Graben hinausstehen, denn es deckt am Ende die gesamte Sickerkiesfüllung ab.

Schritt 2: Verlegung der Drainagerohre

Nachdem Sie den Boden des Vlieses mit Sickerkies befüllt haben, müssen die Drainagerohre zum Trockenlegen Ihres Gartens anschließend mit einem Gefälle von mindestens zwei Prozent darauf verlegt werden. Ohne Gefälle würde sich das Wasser stauen und nicht abfließen, zudem könnten feinste Bodenteilchen das Rohr verstopfen. Deshalb bietet sich hier eine Wasserwaage an, mit der Sie den Grad des Gefälles überprüfen können. Während das Drainagerohr zum Trockenlegen Ihres Gartens mindestens 20 cm unter der Oberfläche beginnt, bildet der Kanalanschluss oder der Anschluss an die Zisterne/den Sickerschacht entsprechend den tiefsten Punkt.

Schritt 3: Graben schließen

Haben Sie das Gefälle der Drainage kontrolliert und den Anschluss vorgenommen, füllen Sie den Graben anschließend mit Kies auf, sodass das Drainagerohr von diesem umhüllt wird. Dann können Sie das Filtervlies umschlagen, damit der Kies die Drainage vollständig bedeckt. So schützen Sie sowohl das Kiesbett als auch die Drainage vor Verunreinigungen durch Schwemmteilchen. Die ausgehobene Erde oder auch neuer Füllstoff sollten anschließend den Graben wieder auffüllen.

Warum sollte der Garten mit Drainagen trockengelegt werden?

Neben den offensichtlichen Gründen wie Pfützen oder kleinen Sümpfen gibt es auch andere Gründe Ihren Garten mit Drainagen trockenzulegen. Sammelt sich das Wasser gerade über längere Zeit an Ihren Pflanzen führt die Staunässe im Wurzelbereich häufig zur Fäulnisbildung. Somit können diese absterben. Ebenfalls kann sich der Gartenboden zunehmend verdichten, wodurch auch das Erdreich nicht ausreichend belüftet wird. Die Klumpenbildung führt anschließend wiederum dazu, dass die für die Pflanzen wichtigen Nährstoffe aus dem Boden herausgeschwemmt werden. So sind diese nicht mehr in der Lage die Nährstoffe aufzunehmen und verkümmern. Dadruch kann in Folge auch der pH-Wert Ihres Gartenbodens sinken, welcher dann versauert. Auch Ihr Gebäude kann aufgrund von Staunässe Schäden nehmen und einen Schimmelbefall begünstigen.

Achten Sie deshalb stets darauf, dass Ihr Garten durch eine Drainage trockengelegt ist. So bekommen Ihre Pflanzen genug Luft und Nährstoffe, während sich weder Pfützen noch Sümpfe auf dem Rasen bilden.

Haben Sie Fragen zum Trockenlegen Ihres Gartens mittels Drainage? Dann kontaktieren Sie uns gern jederzeit. Sehen Sie sich auch unser umfassendes Sortiment für Gartenteichzubehör oder unsere Unkrautvliese an. So werden Sie von Ihrem blühenden Garten profitieren.

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